Ober- und Unterlidstraffung (Blepharoplastik)
Im Laufe des Lebens – und teils schon in jungen Jahren – kann es zu einem Hautüberschuss im Bereich der Oberlider kommen. Diese sogenannten „Schlupflider“ lassen das Gesicht häufig müde und abgeschlagen wirken, die Augen erscheinen kleiner und weniger ausdrucksstark. In der Oberlidstraffung sehen viele Patientinnen und Patienten eine Möglichkeit, zu einem frischen, wachen Blick zurückzufinden.
Behandlung im Detail
Bei diesem Eingriff wird überschüssige Haut am Oberlid entfernt, gegebenenfalls auch Anteile des darunterliegenden Muskels und übermäßiges Fettgewebe. Das Ziel ist ein natürliches Ergebnis mit offenerem Blick – ohne die charakteristischen Merkmale des Gesichts zu verändern. In bestimmten Fällen mit funktioneller Beeinträchtigung des Sichtfelds kann eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse geprüft werden.
Dauer der Behandlung
ca. 45 Minuten
Anästhesie
Gesellschaftsfähig
nach ca. 7–10 Tagen
Nahtentfernung
nach 5–7 Tagen
Sportkarenz
mindestens 2 Wochen
FAQ – Oberlidstraffung
In der Regel hält das Ergebnis einer Oberlidstraffung 8 bis 10 Jahre. Der natürliche Alterungsprozess kann jedoch nicht gestoppt, aber deutlich verlangsamt werden.
Die ersten Schwellungen und Blutergüsse klingen meist nach 7–10 Tagen ab. Gesellschaftsfähig sind die meisten Patient:innen nach etwa einer Woche.
Die meisten ästhetischen Eingriffe werden nicht von der Krankenkasse übernommen, da sie als Wunschbehandlungen gelten. Ausnahmen bestehen bei medizinisch begründeten Fällen, z. B. funktionelle Beeinträchtigung durch eine Oberlidstraffung oder Brustverkleinerung bei Beschwerden. Wir beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten.
In der Regel sind die meisten Patientinnen und Patienten nach 7 bis 10 Tagen wieder gesellschaftsfähig und können ihrer Arbeit nachgehen. Leichte Schwellungen oder Blutergüsse können noch sichtbar sein, verblassen jedoch mit der Zeit.
Die Behandlung erfolgt meist in lokaler Betäubung. Nach dem Eingriff können leichte Schwellungen und Spannungsgefühle auftreten, starke Schmerzen sind jedoch selten.
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